Gardasee

Nach den zwei intensiven Autotagen für Alex entschieden wir uns einen gemütlichen und entspannten Tag auf dem Camping zu verbringen 😊

Dani und ich starteten mit einem kühlen Schwumm in den Tag während Alex in seinem Dachzelt noch schlief. Die Aussicht morgens ist unschlagbar. 🥹

Den Tag verbrachten wir einfach damit, worauf wir Lust hatten – sei das der Videoschnitt, Lesen, Drohnenaufnahmen zu machen, Spiele zu spielen oder einfach zu chillen. 🫶

Den Tag schlossen wir mit einer Pizza im Camping-Restaurant ab. Für Dani gab es seine Lieblingspizza mit Pommes und Wurstel – ja sogar in Italien 😲 Wobei man dazu sagen muss, dass wir uns hier eher wie in Deutschland fühlen als in Italien. Über 90% der Autokennzeichen sind deutscher Herkunft.

Den zweiten Tag nutzen wir, um uns mal die nähere Gegend zu Fuss zu erkunden und liefen gegen Mittag los in die nächste Ortschaft. Ohne richtiges Ziel landeten wir in Pieve Vecchia, allerdings gibt es da nicht viel zu sehen und während der Siesta sind auch die Restaurants geschlossen.

Um die Rundtour zu vollenden, liefen wir zum Seeufer runter, assen ein feines Gelato und machten uns am Ufer entlang zurück zu unserem Camping 🍦

Den Nachmittag nutzten wir noch für eine Tour auf dem SUP (Stand-Up-Paddle) und Würfel- und Kartenspielen. 🎲

Weil wir hier nicht in Italien und im Land der leckeren Pasta sind, kocht Alex heute seine weit bekannte Carbonara Ironie off – Geschmacklich ist sie allerdings definitiv konkurrenzfähig 🍝

Nach dem ruhigen Tagen ohne konkretes Ziel stand heute ein actionreicher Tag auf dem Programm. Das Ziel war das Gardaland – dem Freizeitpark mit viel Fahrvergnügen auf Achterbahnen.

Wir machten uns um 9 Uhr auf den Weg, damit wir gleich bei Öffnung um 10 Uhr da waren. Der Park ist nach verschiedenen Themen aufgebaut. Zum Start durchquert man den Kinderbereich mit dem Peppa Pig Land. Fast schon ein Running Gag, weil man Dani’s Tochter damit super aufziehen kann – als Teenager findet man ja Dinge für Kleinkinder so überhaupt nicht mehr cool, für welche man früher selbt geschwärmt hat.

Die Wartezeiten an den einzelnen Fahrgeschäften hielten sich in Grenzen. 25 Minuten war die längste Geduldprobe. Wir verköstigten uns auch lecker, wie es sich an einem solchen Ort gehörte. Der Park war im Vergleich mit anderen Bekannten in Deutschland nicht der grösste, aber so hatte man auch gut alles sehen können bis der Park um 17 Uhr wieder schloss. Das Oktoberfest-Motto bedingte, dass man den ganzen Tag Älplermusik über sich ergehen lassen musste und so langsam war es dann auch genug, der Kopf dröhnte.

Der Zufall wollte es, dass Bekannte aus Nordfriesland ebenfalls am Gardasee die Ferien genossen und dies keine 10 Minuten vom Gardaland entfernt. Somit besuchten wir sie auf deren Camping zu einer leckeren Runde Aperol Spritz und guten Gesprächen. Der Camping Fossalta war definitiv auch eine gute Alternative, wenn man an die andere Seite des Sees wollte.

Bisher entgegnete uns zwar noch kein Personal mit der herzlichen Italienischen Art, aber man muss auch verstehen, dass die Saison schon lange war und die Menschen etwas dem Ende entgegen fiebern.

Nach einem gemütlichen Start in den Tag überlegten die Jungs, ob sie sich ein elektrifiziertes Foil Board mieten sollten. Der Gang zur Bucht und der hohe Preis hielten sie aber zurück.

Daher stand auf dem Tagesprogramm dann die kühle Alternative an unserem Standort. Etwas Baden, Schwimmen, das SUP geniessen und einfach das Leben nach dem Motto „Dolce far niente“ vor sich hin leben.

Alex hatte bereits ein inniges Verhältnis mit Gustav aufgebaut und es fiel ihm schwer sich von ihm zu trennen. Kam er doch jeden Morgen vorbei und holte sich seine Portion Haferflocken bei uns ab. Das Geschnatter war ins Herz geschlossen – die Enten waren sehr zutraulich hier 😉

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